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Die Beliebtheit des Onlinehandels steigt weiter – und mit ihr auch die Produktvielfalt

Die Zeiten, in denen man sich nach der Arbeit noch in das Getümmel der Stadt zwingen musste, um einem ausgedehnten Shoppingtrip zu frönen, sind schon lange vorbei. Gekauft wird heute immer und überall; im Bett, während der Bahnfahrt zur Arbeit oder am Frühstückstisch. Dank Mobile Commerce braucht es nicht mehr als ein Smartphone, um Kinderspielzeug, Mode oder Kosmetik nach Hause zu ordern. Der Onlinehandel befindet sich in einem unaufhörlichen Aufschwung, denn online bestellen lassen sich mehr Produkte, von denen man bisher immer noch dachte, dass man sie doch bevorzugt stationär kaufen sollte. So beispielsweise verderbliche Waren wie Lebensmittel oder sperrige Güter wie Möbel. Auch die Otto-Group profitiert von der ungebremsten Nachfrage nach einem vielseitigen Online-Angebot.

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Bei Otto rechnet man mit gesteigertem Umsatz

Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende Februar werden bei Otto 4,4 Milliarden Euro Umsatz angepeilt. Und das allein im Bereich eCommerce. Wird dies erreicht, wäre ein Umsatzplus von 10% zu verzeichnen. Und was für Otto gilt, lässt sich auch auf den deutschen Onlinemarkt insgesamt übertragen. Der Branchenverband BEVH sieht hier ein großes Wachstumspotential, ganze 12% werden hier vorausgesagt. Und das, obwohl die explosionsartigen Zuwächse im eCommerce mittlerweile als Geschichte betrachtet werden können.

Eine Revolution sei das Online-Shopping nicht mehr, sondern vielmehr der Standard. Dafür jedoch sei eine Evolution zu beobachten, wie Experten mitteilen. Denn die üblicherweise angebotenen Produktgruppen reichen den Online-Händlern nicht mehr aus. Mehr Auswahl muss her. Daher nimmt man sich zunehmend auch Artikeln an, die selbst der passionierte Online-Shopper bisher noch bevorzugt im Laden um die Ecke gekauft hat.

Lebensmittel zum Beispiel. In diesem Segment konnte in den ersten drei Quartalen ein Anstieg des Umsatzes auf 290 Millionen Euro erzielt werden. Hier gibt es beispielsweise Lieferdienste, die von namhaften Handelskonzernen ins Leben gerufen wurden, allein schon deswegen, weil man sich hier nicht von dem Online-Riesen Amazon die Butter vom Brot nehmen lassen wollte. Doch das Potential ist hier noch lange nicht ausgeschöpft.

0800 bestellen für Unternehmen, denn Online Unternehmen benötigen von Anfang an eine gute Kundenkommunikation. Wer beispielsweise bei Zalando bestellt, kann eine kostenlose 0800 Nummer nutzen.

Die Wohnung über das Smartphone einrichten

Wieso den Weg ins nächste Möbelhaus auf sich nehmen, nur um danach sperrige Schränke, Stühle und Sofas nach Hause schleppen zu müssen? Gerade beim Möbelkauf zeigt sich die Praktikabilität des Online-Shoppings. Dies erkennen auch immer mehr Kunden. Die Otto-Group etwa hat mit ihren Online-Einrichtungshäusern 700 Millionen im Jahr 2015 umsetzen können. Für dieses Jahr soll hier nochmal ein ordentliches Plus erzielt werden, geht es nach den Managern der Gruppe.

Und das Kölner Handelsforschungsinstitut gibt ihnen Recht. Denn auch wenn der Fokus der Kunden momentan noch auf eher kleineren Möbelstücken läge, würde die Zukunft zeigen, dass verstärkt auch Großmöbel bestellt werden. So bräuchte es nicht mehr als den heimischen PC oder das Smartphone, um die Wohnung mit neuen Möbeln zu bestücken. Hier muss man den Kunden die nötige Zeit geben.

Wer bisher den Kauf einer neuen Küche oder Schrankwand mit dem Gang ins Möbelhaus verknüpfte, muss nun erst lernen umzudenken und sich auch bei dieser Produktgruppe mit der virtuellen Beschaffungsmethode anfreunden. Schließlich musste sich auch jedes andere Produktsegment erst einmal im Onlinehandel etablieren. Auch Schuhe hatten es anfangs nicht leicht, heute werden sie online in Massen abgesetzt.

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Gut für den Onlinehandel, schlecht für die Möbelhäuser

Wo es (voraussichtliche) Gewinner gibt, gibt es ebenso (voraussichtliche) Verlierer. 30.000 Möbelhäuser gibt es deutschlandweit. Das Kölner Handelsforschungsinstitut ECC sieht im schlechtesten Fall ein Drittel davon vom Markt verschwinden. Hier läge es aber auch maßgeblich in den Händen der jeweiligen Einrichtungshäuser, wie diese sich mit der Digitalisierung abfinden.

Für den Möbelmarkt in der Stadt spricht eindeutig, dass Kunden sich hier auch physisch von dem neuen Möbelstück überzeugen können. Die Farben werden live wahrgenommen, man kann den Stoff spüren und zur Probe Platz nehmen oder sich hinlegen. Vorteile, die der Online-Möbelkauf nicht bieten wird. Ebenso wenig, wie die Beratung durch den Mitarbeiter, der dem Kunden vor Ort die Vorzüge der einzelnen Möbelstücke erläutern kann. Dennoch sei es fatal für die stationären Möbelhäuser, sich komplett von der Internetwelt zu distanzieren. „Entweder oder“ sei hier ein falsches Denken.

Stattdessen sollte man sich nach dem Prinzip des Omnichannelling richten. Der On- und Offlinehandel sollten Hand in Hand gehen. Mit dem mobilen Endgerät kann nach dem Wunschprodukt gestöbert werden. Dieses wird anschließend im stationären Möbelhaus unter die Lupe genommen und letztlich zu Hause online geordert.

Hierbei soll es Kunden zunehmend auch leichter gemacht werden, über mobile Endgeräte Zugang zu den Online-Angeboten zu finden. Bei der Otto-Group sind es online bereits etwa 50% der Besucher, die mobil shoppen. Bei Otto hat man also erkannt, wie wichtig dem Online-Einkäufer sein Smartphone ist. Daher wurde ein eigenes Mobile Lab ins Leben gerufen, um das mobile Einkaufserlebnis in den Otto-Shops zu optimieren, etwa durch neue Apps.

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Für die anderen Möbelhändler gilt: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Bei ECC geht man von 30% der stationären Ladengeschäfte aus, die es nicht bis 2020 schaffen werden, sich zu behaupten. Und einem Großteil wird nur dann eine Zukunft prognostiziert, wenn diese ihre Geschäftsstrukturen komplett überarbeiten und die Erwartungen der Kunden beim Online-Shoppen erfüllen können.